Down-Sydrom Früherkennung

Informationen zur Amniozentese

Die häufigste spontan auftretende Erbsubstanzstörung (Chromosomenstörung) ist die Trisomie 21 (Down-Syndrom). Das Risiko für eine Trisomie ist auch vom mütterlichen Alter abhängig. Es steigt mit zunehmendem Alter der Mutter an.

Altersabhängige Risiko, ein Kind mit Down-Syndrom zu entbinden:
Alter Risiko
20  1:1526
25  1:1351
30  1:894
32  1:658
34  1:445
36  1:280
38  1:167
40  1:96
42  1:55
44  1:30

Die Wahrscheinlichkeit einer Lebendgeburt beim Vorliegen einer Trisomie 21 nimmt im Verlauf der SS ab, da viele dieser Schwangerschaften mit einer Fehlgeburt enden.

Untersuchungen zur Abschätzung des Risikos einer Trisomie 21 Im Verlauf jeder Schwangerschaft wird im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen in der 12.-13. SSW eine erste Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Aufgrund des Ultraschallbefundes, wobei der Messung der sogenannten “Nackentransparenz” eine besondere Bedeutung zukommt, kann unter Berücksichtigung des mütterlichen Alters sowie bestimmter Blutwerte (PAPP-A und ß-HCG) das Risiko einer Trisomie 21 geschätzt werden. Diese Schätzung basiert auf den Daten von mehr als 100000 komplettierten Schwangerschaften. Darüber hinaus können weitere schwerwiegende Fehlbildungen ausgeschlossen werden.

Die Kosten für die Bestimmung der mütterlichen Blutwerte (ca. 35 €) werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen und müssen selbst getragen werden. (Die Rechung erhalten Sie direkt vom Labor). Eine weitere Ultraschall-untersuchung sollte in jedem Fall in der 21.-22. SSW durchgeführt werden.
Die Bestimmung der mütterliche Blutwerte und der “Nackentransparenz” im Ultraschall ist zur Zeit die zuverlässigste nicht-invasive Methode das Trisomierisiko bzw. -wahrscheinlichkeit zu ermitteln.

Wir sind eine von der Found Medication Federal (FMF) Deutschland zertifizierte Praxis für die Down-Syndrom-Früherkennung. Durch die spezielle ULTRASCHALL-Untersuchung kombiniert mit dem BLUTTEST ist eine 90%ige Vorhersage des Risikos möglich. Die Kosten dafür betragen z. Z. 140 €.

Um jedoch eine Erbsubstanzstörung definitiv auszuschließen oder zu bestätigen, muss eine invasive Methode, in der Regel eine Amniozentese (Fruchtwasserentnahme), eingesetzt werden.
Bei der Fruchtwasserentnahme, die zwischen der 14. und 16. SSW durchgeführt werden sollte, besteht ein Fehlgeburtsrisiko von 0,5 %.

Vorgehensweise
Die Amniozentese ist eine invasive Methode um kindliche Erbstörungen festzustellen. Dabei wird eine Kanüle mit einer sehr dünnen Nadel durch die Bauchdeckenwand und Gebärmutterwand in die Fruchthöhle vorgeschoben und 15-20 ml Fruchtwasser entnommen. Die Durchführung erfolgt unter permanenter Ultraschallkontrolle. Der Eingriff dauert nur einige Minuten und ist schmerzarm. Er wird ambulant durchgeführt.

Informationen zum Erkrankungsbild sowie Hilfe und Kontakt:
www.ds-infocenter.de
Deutsches Down-Syndrom Infocenter
Hammerhöhe 7
91207 Lauf a. d. Pregnitz

-Missbildungsultraschall

 

Down_Fruchtwasser

 

 

Praxisöffnungszeiten zu Ostern!

Woche ( 23.04. bis 26.04.2019 )

Montag: Ostermontag

Dienstag: 08:00 – 13:00 Uhr Notfall von 09:00 bis 10:00

Mittwoch: 08:00 – 13:00 Uhr

Donnerstag: 08:00 – 13:00 Uhr

Freitag: 08:00 – 13:00 Uhr Notfall von 09:00 bis 10:00

In Notfällen bitte DKH Marburg Wehrda 8080