Osteoporose

Die Osteoporose ist eine Knochenerkrankung, bei der die Knochenmasse abnimmt und der Knochen durch Störungen der Mikroarchitektur des Gewebes instabil wird.

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40% aller 50-jährigen Frauen und 13% aller 50-jährigen Männer sind betroffen. Jährlich werden 30 000 Menschen dadurch dauerhaft pflegebedürftig. Ein erhöhtes Risiko an Osteoporose zu erkranken besteht beim Vorliegen von Hormonstörungen bei Frauen (primäre und sekundäre Amenorrhoe, Zyklusunregelmäßigkeiten, früher Beginn der Wechseljahre),bei schlechte Ernährungsgewohnheiten, Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Milch-, Kalziumunverträglichkeit) und größerem Genussmittelgebrauch (Rauchen, Koffein, Cola, regelmäßig größere Mengen Alkohol) und bei inaktivem Lebensstil( wenig Bewegung, fehlende Muskelkraft).

Hingegen wird der Erhalt eines stabilen Knochengewebes durch ausreichende und abwechslungsreiche körperliche Betätigung gefördert. Sportarten wie Joggen, Walking, Radfahren und Schwimmen eignen sich zur Vorbeugung weil dabei die meisten Muskeln beansprucht werden. Die Ernährung sollte ausgewogen sein und aus einer Kalzium- und Vitamin D-reichen Kost bestehen (Kalziumreich sind Milch, Milchprodukte, Yoghurt, Brokkoli, Porree, Mandeln. Vitamin D-reich: Fisch, Spinat, Hefe, Pilze).

Eine beginnende Osteoporose wird vom Betroffenen in der Regel nicht bemerkt. Sie verläuft stumm, d.h. völlig beschwerdefrei. Erst im weiteren Verlauf der Erkrankung kommt es zu ersten Beschwerden wie Knochenschmerzen und Bewegungseinschränkungen bis hin zu Knochenbrüchen. Oft wird erst durch Knochbrüche die bereits fortgeschrittene Erkrankung erkannt. Eine beginnende oder bereits fortgeschrittene Osteoporose lässt sich durch eine Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) erkennen. Dazu wird der Knochendichtewert ermittelt.

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Wir verwenden dafür eine schmerzfreie und völlig unschädliche Ultraschall-Untersuchungsmethode ohne jegliche Strahlenbelastung. Die Messung wird am Fersenknochen durchgeführt. Sollte sich anhand des ermittelten Knochendichtewertes ergeben, dass eine Therapie erforderlich ist, erfolgt eine individuelle Beratung. Bei verminderter Knochendichte kann das Fortschreiten der Erkrankung durch spezifische Maßnahmen (Bewegung, Ernährung, medikamentöseTherapie) verzögert werden.